Lesen. Hinterfragen. Selbst entscheiden.

Lassen Sie sich nicht von den öffentlich-rechtlichen Medienanstalten täuschen - suchen Sie sich selbst die ganze Wahrheit

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24. August 2026

Die öffentlich-rechtlichen Sender (ARD, ZDF, Deutschlandfunk etc.) berichten über Ceuta – und zwar ausführlich über die aktuelle Krise –, aber oft mit einem Framing, das humanitäre Aspekte, Überforderung der Behörden und „Fake News“ in den Vordergrund stellt, während Kriminalität, Unsicherheit für die einheimische Bevölkerung und strukturelle Probleme der irregulären Migration eher nachrangig oder relativierend behandelt werden. Das ist keine Verschwörung, sondern folgt bekannten Mustern der deutschen Migrationsberichterstattung.

Was in Ceuta tatsächlich passiert (Stand August 2026)
Ende Juli/Anfang August 2026 kam es zu einem massiven Grenzübertritt: Schätzungen liegen bei 50.000–80.000 Menschen, die von Marokko aus (oft schwimmend oder über den Zaun) nach Ceuta eindrangen. Die meisten kehrten schnell zurück, aber mehrere Tausend (Schätzungen 5.000–11.000) blieben, darunter viele unbegleitete Minderjährige. Es gab Dutzende Tote (spanische Behörden ca. 80+, NGOs höher). Die Stadt mit normalerweise ca. 83.000–85.000 Einwohnern war und ist massiv überfordert.

Spanische und lokale Berichte (u. a. El Faro de Ceuta, The Objective, Polizeiquellen) beschreiben:
- Überfüllte oder improvisierte Unterkünfte, miserable hygienische Zustände am Strand (Playa del Trampolín).
- Deutlichen Anstieg von Gewalt: nächtliche Schlägereien, Messerstechereien, Raubüberfälle, Besetzungen.
- Sexuelle Übergriffe – auch an Minderjährigen – mit mehreren Dutzend polizeilich bekannten Fällen und hoher Dunkelziffer; Notärzte und Behörden bestätigen das.
- Polizei mit zeitweise 10–12 Festnahmen pro Tag bzw. zeitweise bis zu 200 Anzeigen täglich (deutlich mehr als zuvor).
- Drogenhandel und andere Delikte, die in den offiziellen Statistiken (Ministerium des Innern) in Ceuta in den letzten Jahren teils gestiegen sind (Drogen, Cyber, sexuelle Delikte), auch wenn die Gesamtkriminalität langfristig rückläufig war.

Ceuta ist dauerhaft ein Brennpunkt irregulärer Migration (Zaunüberwindungen, Schwimmversuche), organisiertes Verbrechen und Spannungen mit Marokko. Das ist keine „rechte Erzählung“, sondern durch spanische Behördenzahlen, lokale Medien und internationale Berichte (AP, Reuters, Guardian, HRW) dokumentiert.

Wie die Öffentlich-Rechtlichen berichten
Tagesschau, ZDF und ARD haben die Krise abgedeckt: Zahlen der Ankömmlinge, Tote, Chaos, Hungerstreiks, Überforderung Spaniens, EU-Reaktionen und Faktenchecks zu viralen Videos/KI-Bildern. Sie berichten auch über sexuelle Übergriffe unter Migranten und die Lage der Minderjährigen.

Häufige Merkmale:
- Starke Betonung der humanitären Not der Ankömmlinge und Kritik an spanischem/marokkanischem Management.
- Relativierung oder spätere Erwähnung von Gewalt gegen Einheimische oder unter den Migranten selbst.
- Fokus auf „Irreführung“ durch Social Media und „rechte“ Instrumentalisierung, während strukturelle Anreize (Pull-Faktoren, Asylregeln für Minderjährige, mangelnde Rückführungen) weniger scharf analysiert werden.
- Sprache, die „Ansturm“/„Invasion“ eher kritisch hinterfragt und humanitäre Frames bevorzugt.

Das ist kein völliges Verschweigen, aber eine selektive Gewichtung. Ähnliche Muster gibt es bei Berichten über Kriminalität in deutschen Städten oder anderen Migrationsbrennpunkten: Täterherkunft, kulturelle Aspekte oder Wiederholungstäter werden oft vorsichtiger oder später thematisiert als Opferleid und „Rassismus-Gefahr“.

Warum dieses Muster?
- Institutionelle und redaktionelle Kultur: Öffentlich-rechtliche Redaktionen sind mehrheitlich linksliberal geprägt. Migration wird oft primär als Menschenrechts-/Hilfethema gerahmt; Sicherheits- und Integrationsprobleme als Nebenaspekt oder „rechte Narrative“. Studien und Medienkritiker (auch aus dem eigenen Haus, z. B. bei ZAPP/NDR) haben das wiederholt thematisiert.
- Vermeidung von „Stigmatisierung“: Angst vor Vorwürfen, Rassismus oder AfD-Nähe zu fördern, führt zu vorsichtiger Sprache und Fokus auf Einzelfälle statt Muster.
- Quellen und Zugang: Korrespondenten stützen sich stark auf Behörden, NGOs und humanitäre Organisationen. Lokale spanische Polizei- und Anwohnerstimmen oder detaillierte Kriminalstatistiken kommen seltener oder später.
- Politische Nähe: Der ÖRR ist staatsnah und tendenziell näher an den Positionen der etablierten Parteien (SPD, Grüne, Teile der Union), die irreguläre Migration lange eher als zu bewältigende Herausforderung denn als Sicherheitsproblem darstellten.
- Nicht alles ist „Lüge“: Viele Fakten (Tote, Überfüllung, Minderjährige) stimmen. Die Unwahrhaftigkeit liegt eher in der Gewichtung, der Auslassung von Kontext (z. B. Rolle Marokkos als Druckmittel, langfristige Kriminalitätsentwicklung in den Exklaven, Anreize durch EU-Asylregeln) und der selektiven Empathie.

Unabhängige und spanische Quellen sowie direkte Berichte aus Ceuta zeigen ein härteres Bild der Unsicherheit und der Belastungsgrenze als die typische ARD/ZDF-Hauptnachricht. Wer nur den ÖRR konsumiert, bekommt ein unvollständiges Bild. Wer spanische Lokalmedien, Polizeistatistiken und verschiedene internationale Berichte liest, sieht die Spannungen klarer. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal von Ceuta – ähnliche Kritik gibt es an der Migrationsberichterstattung insgesamt. Demokratie leben - Danke.

Augsburger Allgemeine verweigert Todesanzeige

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7. August 2026

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Jürgen A. Kettner für den aufklärenden Bericht auf seiner Website.

Wir wollen nicht noch mehr Worte darüber verlieren, danke für alle die es veröffentlicht haben und unseren Mitbürgern von den tollen „Gutmenschen" erzählen. Demokratie leben - Danke.

Politische Auseinandersetzung braucht Argumente statt Ausgrenzung

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6. August 2026

Aichacher Zeitung, 5. August 2026 – Sommergespräch mit Peter Tomaschko (CSU) und Kommentar von Berndt Herrmann

Der Bericht der Aichacher Zeitung vom 5. August 2026 über das Sommergespräch mit dem CSU-Landtagsabgeordneten und CSU-Kreisvorsitzenden Peter Tomaschko sowie insbesondere der dazu veröffentlichte Kommentar von Berndt Herrmann geben Anlass zu einer Erwiderung.

Peter Tomaschko findet in dem Artikel ausgesprochen deutliche Worte über die AfD. Er erklärt:

„Ich verwende den Begriff ,Brandmauer‘ nicht, aber für mich gibt es definitiv keine Zusammenarbeit mit der AfD".

Darüber hinaus wird Tomaschko mit der Auffassung wiedergegeben, die AfD wolle die Demokratie „in dieser Form nicht“ und stehe für die „Zerstörung der Demokratie“. Im Zusammenhang mit der Inklusionspolitik bezeichnet er das Denken der AfD außerdem als „menschenverachtend“ und erklärt: „Das ist einfach menschenunwürdig.“

Das sind keine beiläufigen politischen Meinungsverschiedenheiten. Es sind schwerwiegende politische und moralische Vorwürfe gegenüber einer Partei und ihren Funktionsträgern.

Gerade deshalb wäre eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Positionen der AfD erforderlich. Die pauschale Darstellung, die AfD sei gegen „jede Form der Inklusion“, wird von unseren Mitgliedern ausdrücklich zurückgewiesen. Unsere Kritik richtet sich nicht grundsätzlich gegen die Förderung von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf. Die politische Streitfrage lautet vielmehr, unter welchen Voraussetzungen gemeinsamer Unterricht sinnvoll ist und wann eine spezialisierte Förderung den individuellen Bedürfnissen eines Kindes besser gerecht werden kann.

Auch Tomaschkos Aussage zur Zusammenarbeit wirft aus unserer Sicht eine grundsätzliche demokratiepolitische Frage auf. Kommunalpolitik sollte sich zunächst daran messen lassen, ob eine konkrete Entscheidung den Bürgern einer Gemeinde, einer Stadt oder eines Landkreises dient. Wenn ein sachlich sinnvoller Antrag allein deshalb abgelehnt wird, weil er von der „falschen“ Partei stammt, wird politische Abgrenzung zum Selbstzweck.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang der unmittelbar daneben veröffentlichte Kommentar „Entschiedene Demokraten sind gefordert“ von Berndt Herrmann. Dort geht die Aichacher Zeitung noch wesentlich weiter.

Herrmann schreibt über die AfD, diese sei „in weiten Teilen rechtsextrem“, „rassistisch, antisemitisch und sexistisch“, grenze Minderheiten aus und stelle zentrale demokratische Prinzipien infrage. Weiter behauptet er, eine AfD an der Macht würde die Freiheit von Medien, Wissenschaft, Kunst und Kultur „massiv einschränken“. Schließlich schreibt er der Partei ein Menschenbild zu, das Artikel 1 des Grundgesetzes widerspreche.

Das ist eine außerordentlich weitreichende Sammlung von Vorwürfen. Gerade bei derart schwerwiegenden Zuschreibungen wäre aus unserer Sicht eine differenzierte Begründung und die Auseinandersetzung mit konkreten programmatischen Positionen notwendig.

Besonders problematisch erscheint uns deshalb Herrmanns Schlussfolgerung:

„Nein: Man muss und darf sich da nicht anbiedern und eine Normalität suggerieren, die es nicht geben darf“.

Er begrüßt anschließend ausdrücklich, dass Peter Tomaschko eine entsprechende Abgrenzung vertritt, und fordert auch für die Kommunalpolitik „klare Grenzen“.

Damit verlässt der Kommentar nach unserer Auffassung die Ebene der sachlichen Kritik und formuliert offen den politischen Wunsch nach einer dauerhaften Ausgrenzung einer konkurrierenden Partei.

Wir sehen das anders.

Die Demokratie lebt gerade davon, dass unterschiedliche politische Überzeugungen miteinander konkurrieren. Sie lebt von Wahlen, von Mehrheiten, von parlamentarischer Auseinandersetzung und auch davon, dass politische Gegner miteinander sprechen müssen. Eine Demokratie wird nicht dadurch stärker, dass man Millionen Wählerinnen und Wähler und deren gewählte Vertreter aus dem politischen Diskurs ausgrenzt.

Auch die sogenannte „Brandmauer“ betrachten wir deshalb kritisch. Sie ersetzt die politische Auseinandersetzung nicht. Wenn Bürger mit der Politik der etablierten Parteien unzufrieden sind, verschwinden deren Sorgen nicht dadurch, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ausgeschlossen wird. Wer Wähler zurückgewinnen möchte, muss sie vielmehr durch bessere Argumente und bessere Politik überzeugen.

Aus unseren eigenen Reihen wurde nach der Veröffentlichung entsprechend darauf hingewiesen, dass die scharfe Abgrenzungsrhetorik auch als Ausdruck der Sorge der CSU verstanden werden kann, Mitglieder und Wähler an die AfD zu verlieren. Diese Einschätzung mag politisch zugespitzt sein; der Wettbewerb um diese Wähler ist jedoch legitim. Gerade Menschen, die sich bislang in der CSU oder bei den Freien Wählern engagiert haben, aber mit deren gegenwärtigem Kurs nicht mehr einverstanden sind, müssen politisch angesprochen werden dürfen.

Dass Peter Tomaschko nach der verlorenen Landratswahl weiterhin eine bedeutende politische Rolle spielt, verschweigt der Bericht im Übrigen keineswegs: Seit Juni ist er Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Kultus im Bayerischen Landtag und möchte zugleich CSU-Kreisvorsitzender bleiben. Gerade aufgrund dieser Funktionen haben seine Aussagen politisches Gewicht und dürfen entsprechend kritisch hinterfragt werden.

Wir erwarten dabei keine Schonung der AfD durch die Medien. Kritischen Journalismus muss jede Partei aushalten können – selbstverständlich auch die AfD. Umgekehrt müssen sich aber auch Journalisten und Vertreter anderer Parteien Kritik an ihrer Wortwahl, ihrer Argumentation und ihrer politischen Haltung gefallen lassen.

Wenn Peter Tomaschko der AfD „Zerstörung der Demokratie“ und „menschenverachtendes“ Denken vorwirft und Berndt Herrmann in seinem Kommentar von einer Normalität schreibt, „die es nicht geben darf“, dann werden wir diesen Aussagen widersprechen.

Nicht mit persönlichen Beleidigungen, sondern mit politischen Argumenten.

Wir werden weiterhin für unsere politischen Überzeugungen eintreten, Bürger ansprechen, die mit der gegenwärtigen Politik unzufrieden sind, und unsere Positionen zur Diskussion stellen. Ob diese Positionen überzeugen, entscheiden in einer Demokratie am Ende nicht Parteifunktionäre und auch nicht Zeitungsredaktionen.

Das entscheiden die Bürgerinnen und Bürger bei freien Wahlen.